Inselliebe

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Inselliebe

Sylt. Fast hatte ich schon vergessen, WIE schön Du bist und wie gut Du mir tust. Doch als ich die Stufen heruntergegangen bin, runter zur Westerländer Promenade, und das Meer sah, war ich überwältigt und sprachlos zugleich. Ein perfekter Junitag mit milden 20 Grad. Ich schließe die Augen und atme tief ein. Diese typische Nordseeluft, der Wind, der weiße Sand und dieses Meer, diese perfekte Meer an diesem perfekten Ort. In diesem perfekten Moment. Es ist halb sechs abends und die Sonne wärmt mich noch und ich fühle mich schlagartig gesund und entspannt und klar. Es war so überfällig, mal wieder hierher zu kommen. Es war eine spontane Entscheidung, über’s Wochenende zu kommen. Es war die Beste.

Willkommensfoto. Braucht man noch mehr zum Glücklichsein?
Willkommensfoto. Braucht man noch mehr zum Glücklichsein?

 

Höchstens einen Crêpe...und zwar hier: Crêperie am Meer
Höchstens einen Crêpe…und zwar hier: Crêperie am Meer

 

Sylter Brause
Sylter Brause

Ich habe mich das ganze Wochenende kaum vom Strand weg bewegt, wollte nichts unternehmen. Nur aufs Meer gucken, Fisch essen, abends mit den Kindern im Sand toben, Drinks bestellen, Sonnenuntergänge inhalieren.

What else?
What else?

Am Samstag Nachmittag hab ich alleine mit einem Kaffee auf „meiner“ Mauer gesessen, unterhalb der „Badezeit“. Ich mag diesen Platz irgendwie. Den Strand im Blick und die Menschen, die an mir vorbei spazieren. Ich war lange nicht mehr so ruhig. Und mir ist klar geworden, dass der Gedanke, den ich schon so lange mit mir herumtrage, kein Hirngespinst ist, sondern ein ernstzunehmender Wunsch, den ich endlich mal in die Tat umsetzen muss. Um ehrlich zu mir selbst zu sein. Um mich nicht vor mir selbst lächerlich zu machen. Das wurde mir in dem Moment klar. Plötzlich erschien es mir so einfach. So unglaublich einfach. Manchmal braucht man nur einen Tritt in den Hintern. Für mich kam er auf Sylt. Ich wusste plötzlich, was ich zu tun hatte. Und ich will keine Zeit mehr verschwenden.

Good night Sylt. Und Danke.

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